Stimmen zu Warlam Schalamow
"grandiose Erzählungen" (Jörg Plath)
"Ein Buch, vor dem ich am Liebsten in die Knie gehen würde. [...] es ergreift einen zutiefst. [...] Eine der intensivsten Leseerfahrungen der letzten Jahre." (Iris Radisch)
"Warlam Schalamow ist die große Gegenfigur zu den literarischen Zeugen der nationalsozialistischen Konzentrationslager. Er gehört in eine Reihe mit Primo Levi, Jorge Semprún, Imre Kertész oder Robert Antelme − als jemand, dessen Glück zu überleben mit dem Fluch konkurrierte, seinen Erfahrungen nachträglich eine angemessene Form zu geben." (Gregor Dotzauer)
"Die ungeheure Schmucklosigkeit der schalamowschen Skizzen und Geschichten ist deshalb Kunst: Kunst der Konstruktion, Kunst der Reduktion." (Martin Ebel)
"In der Endphase des Kalten Kriegs forderte man von der russischen Lagerliteratur moralisches Pathos und ein klares antikommunistisches Bekenntnis. Beides konnte und wollte Warlam Schalamow nicht bieten. Seine Literatur war Nichtliteratur, ja sogar Antiliteratur. Erst in jüngster wird Schalamow als Autor erkennbar, der in seinen Texten avantgardistische und realistische Darstellungstechniken zu einer anspruchsvollen und widersprüchlichen Einheit gefügt hat." (Martin Ebel)
weitere Stimmen zu Warlam Schalamow: "Durch den Schnee. Erzählungen aus Kolyma I" im (Pdf)
